Kategorie: Kuchen & Co.

Ei, ei, ei – ein Hefezopf

Hefezopf

Hefezopf

Ihr Zuckerschnuten,

heute hat auch bei mir das Osterfieber begonnen. Mit den ersten Tulpen, die eingezogen sind und ein wenig kleine, feine Osterdeko. Denn ich habe mich seit Jahren mal wieder an gefärbten Ostereiern probiert. Lange Zeit habe ich die kitschigen Eier aus unserem Wohnzimmer verbannt und dann sind mir dieses Jahr so viele zauberhafte Ostereier vor die Füße gefallen, dass ich mich nun doch dazu durchgerungen habe, unser Heim mit ausgepusteten Eiern zu „verschönern“. Ach, wie lange ich das nicht mehr gemacht habe… Inspiriert worden bin ich besonders von der lieben Anja und ihrem Blog Butiksofie. Dort gab es vor kurzem eine ganz tolle Anleitung für getupfte Ostereier. Die Anleitung dazu findet ihr hier.  Da ich keine weißen Bio-Eier gefunden habe und aus Prinzip keine aus Freiland- oder Bodenhaltung kaufe, habe ich die braunen dann einfach weiß gefärbt. Dies könnt ihr ganz schnell auf 2 verschiedenen Wegen machen. Entweder ihr steicht die Eier mit weißer Farbe oder besprüht diese mit weißem, matten Lack. Bei der zweiten Variante verhindert ihr natürlich die Streifenbildung, die ein Pinsel verursacht.

Ostereier

Um uns dann richtig auf Ostern einzustimmen, gab es dazu heute bei uns noch einen Hefezopf. Leider habe ich es zu gut gemeint und ihn zu lange gehen lassen, dass war es dann mit der Zopfoptik. Nun  sieht er eher aus wie ein Brot – aber schmeckt trotzdem lecker. Am besten mit etwas Butter. Yummiiii… Also, ihr seht hier läuft auch nicht immer alles nach Plan. Und ich sag euch, „was soll´s…“ unter den ganzen fantastisch aussehenden Bildern auf den ganzen Food-Blogs ist ja das wichtigste, das unsere Leckereien auch schmecken. Und da darf sich auch mal ein verformter Hefezopf dazwischenmogeln. Aber das Ungetüm passte so gar nicht aufs Bild, daher gibt es nur 2 Schnitten vom Monster-Zopf. Am Ende des Posts seht ihr dann, wie er hätte werden sollen und wie er aussah, bevor ich mich zu einem Spaziergang aufgemacht habe. Hihi…

Habt einen super sonnigen Sonntag und einen zuckersüßen Start in die neue Woche

eure Jenni

 

Hefezopf

Hefezopf

Zutaten:
250 ml Schlagsahne
500 g Weizenmehl
1 Pkt. frische Hefe
80 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
geriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
1 Prise Salz
2 Eier
1 Eiweiß

Zum Bestreichen:
1 Eigelb
1 EL Milch

Zubereitung:
Die Sahne in einem Topf erwärmen. In der Zwischenzeit Mehl, Salz, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und die Eier in eine Rührschüssel geben. Nun die Hefe in der Sahne auflösen und zu den restlichen Zutaten geben. Mit einem Knethaken zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sichtbar größer geworden ist.
Den Teig mit Mehl bestäuben und auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten. 1/3 des Teiges beiseite legen. Den restlichen Teig in 3 gleich große Stücke teilen und zu ca. 40 cm langen Rollen formen. Die Rollen zu einem Zopf flechten. Das Eigelb mit der Milch verrühren. Den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.In die Mitte des Zopfes eine längliche Vertiefung drücken. Diese mit der Eimilch-Mischung bestreichen. Aus dem restlichen Teig ebenfalls 3 Rollen (ca. 30 cm lang)  formen und zu einem kleineren Zopf flechten. Diesen auf den größeren Zopf legen und mit der restlichen Eimilch bestreichen. Den Zopf nochmal an einem warmen Ort gehen lassen bis dieser größer geworden ist.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Backblech in den Ofen schieben und ca. 30-35 min. goldbraun backen.

Hefezopf

Hefezopf

Hefezopf

„Mohndieu-Törtchen“ aus dem Buch „Törtchenzeit“

Mohndieu_Toertchen1

Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich diesen Blogpost ganz anders anfangen – doch dann kam dieses sagenhafte Törtchen. Es stand fertig gebacken vor mir, die Fotos waren im Kasten, der Beitrag geschrieben. Und dann habe ich dieses feine Törtchen probiert. Seitdem schwebe ich im Kuchenhimmel, denn es ist genau nach meinem Geschmack – Zitrone und Mohn ist meine neue Lieblingskombination. Und wie hübsch es aussieht. Ich bin ganz verzückt. Ist es nicht der Kracher? Und jetzt verrat ich euch, wie es dazu kam, dass ich so ein Törtchen einfach mal so zwischendurch, ohne großen Anlass, zaubere. Denn heute wartete eine ganz tolle Überraschung im Briefkasten auf mich – ein druckfrisches Exemplar des Buches Törtchenzeit – all you need is sweet“ von der lieben Jessi und ihrem Blog Törtchenzeit. Zusammen mit Sonya Kraus ist ein zauberhaftes Buch entstanden, mit so wunderbaren Bildern von Amanda Berens, dass man es nicht mehr aus der Hand legen mag.

Toertchenzeit_Buch

Das Buch ist in 10 Kapitel aufteilt, von der Grundausstattung und dem Back-ABC, wo genau erklärt wird, wie auch ihr so ein Törtchen zaubern könnt,  über viele tolle Themen, wie „Frühlingserwachen“, „Schokoholics“ oder „Klein, aber oho“. Schon die Titel lesen sich vielversprechend und die Rezepte erst: „Möhrenglück“, „Kleiner Espressionist“ oder „Berliner Spießburger“. Klingt das nicht toll? Dahinter verstecken sich viele bezaubernde Törtchen, feine Cupcakes und unfassbar viele andere Leckereien. Das Ganze wird gespickt mit tollen Dekotipps und Bastelanleitungen.

 

Und zum Schluß wartet noch ein Highlight auf euch, dass Getränke-Kapitel. Lieber Limo oder ein eisiger Chai-Latte? Der wird definitiv an den ersten warmen Tagen ausprobiert. Mein Fazit: ich bin total verknallt in dieses Buch genauso wie in die Törtchen von der lieben Jessi. Und in diese traumhaften Tortenheber! Was würde ich dafür geben, in deinem Dekolager einmal zu stöbern und mir das ein oder andere feine Teilchen für meine Fotos auszuleihen.

Ich war so verzückt, welches Törtchen ich denn jetzt als erstes ausprobieren soll, dass ich mich erst gar nicht entscheiden konnte. Ich habe mich dann aber ganz schnell für das „Mohndieu-Törtchen“ entschieden, da es mich beim ersten Durchblättern direkt angesprungen hat, selbst der Name ist schon so zauberhaft. Da ich Mohnkuchen liebe und außerdem die ersten Zitronen vom eigenen Zitronenbäumchen auf ein ganz besonderes Rezept gewarten haben um in dessen Teig zu hüpfen, musste es einfach dieses Törtchen sein. Es macht so was von Lust auf Frühling, findet ihr nicht? Also, genießt die ersten Sonnenstrahlen und habt eine schöne Woche.

Zuckersüße Grüße

eure Jenni

Mohndieu_Torte1

 

Mohndieu-Törtchen

aus dem Buch „Törtchenzeit – all you need is sweet“

Zutaten

Für den Teig:
200 g weiche Butter
700 g Mehl
300 g Zucker
3 TL Backpulver
3 EL Mohn
300 ml Milch
6 Eiweiß
10 ml Zitronensaft

Für die Cremefüllung:
125 g Mascarpone
100 g Frischkäse
75 g Puderzucker
Abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone

Für die Creme zum Ummanteln (Frosting):
400 g Puderzucker
70 g Butter
120 g Frischkäse
1 Tropfen gelbe Lebensmitelfarbe
2 EL Mohn

Zubereitung

Den Ofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen. Die Butter schaumig rühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Zucker, dem Backpulver und dem Mohn mit einem Löffel untereinanderheben. Diese Mischung zu der Butter geben und erneut ca. 1 min. verrühren. Nach und nach die Milch hinzugeben, bis eine glatte Masse entsteht. Im Anschluß Zitronensaft und Eiweiß hinzugeben. Den Teig dritteln und die Böden nacheinander, einzeln für jeweils 25-30 min. in einer, mit Backpapier ausgelegten Springform, von 18 cm Durchmesser, backen. In der Zwischenzeit die Cremefüllung vorbereiten. Dafür die Mascarpone auf niedrigster Stufe ganz kurz aufschlagen, Frischkäse hinzugeben und zu einer glatten Masse verrühren, dann den Puderzucker hinzugeben und so lange weiterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat. Zum Schluß die abgeriebene Zitronenschale hinzugeben. Nun die Creme für das Ummanteln vorbereiten. Dafür die Butter in Stücke schneiden und mit dem Puderzucker mit dem Rührer gründlich vermischen. Den Frischkäse löffelweise hinzugeben. Darauf achten, dass das Frosting nicht zu flüssig wird, die Konsistenz sollte fest-cremig sein und nicht vom Löffel fließen. Wenn dieses zu flüssig ist, einfach ein wenig Puderzucker hinzugeben, das macht das Frosting wieder fester. Einen Tropfen Lebensmittelfarbe hinzugeben, und noch einmal kurz vermischen bis das Frosting komplett gelb ist. Nachdem die Böden komplett ausgekühlt sind, abwechselnd mit der Creme bestreichen und aufeinanderschichten. Sollten die Böden zu sehr aufgegangen sein, kann man diese mit einem scharfen Messer begradigen. Anschließend mit dem Frosting ummanteln. Dazu erst oben und anschließend rundum dünn mit dem Frosting bestreichen und ca. 30 min. kalt stellen. Anschließend soviel Frosting benutzen, dass das Törtchen flächendeckend ummantelt ist. (Das genaue Vorgehen, ist wunderbar im Buch erklärt) Ca. 3 EL der Creme übrig lassen und in einen Spritzbeutel füllen. Kleine Tupfer dicht an dicht auf den oberen Rand der Torte setzen und mit dem restlichen Mohn verzieren. Bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.

MohndieuTorte Mohndieu_Torte Mohndieu_Toertchen

Dieses feine Büchlein hat ganze 160 Seiten und ist für 14,99 Euro unter folgender ISBN-Nr. zu bekommen: 978-3-431-03895-8. Dieses Buch wurde mir freundlicher Weise vom Lübbe-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

ich backs mir – Guglhupf à la Mama

Guglhupf

Ihr Lieben,
heute verrate ich euch das Guglhupf-Geheimrezept meiner Mama. Ich habe lange gebettelt und gebittet bis sie es endlich rausgerückt hat. Um es euch heute zu verraten, mußte ich erstmal ganz tief unten in der Schublade nach dem Rezept suchen, es wollte wohl geheim bleiben. Aber nach langem kramen, habe ich es dann doch noch gefunden. Für mich ist er der weltbeste Guglhupf, den ich je gegessen habe und so oft ich schon probiert habe ihn nachzubacken, schmeckt er bei Mama immer noch besser. Mit dem gewissen Extra – mit viel Liebe gebacken! Und da Geheimrezepte ja geheim bleiben wollen, zeigt sich dieses Rezept hier nur ganz kurz und verschwindet dann wieder um bald im neuen Gewand wieder aufzutauchen! Seit gespannt.

Ich wünsche euch einen zuckersüßen Tag voller Liebe und himmlischen Guglhupfs.
Genießt die Sonne …

eure Jenni

Mit diesem Rezept reihe ich mich ein, in die ganzen Guglhupf -Bäcker an diesem Mittwoch, auf eine neue Runde „Kuchenschlacht“ der lieben Clara von tastesheriff.

Guglhupf1

Guglhupf à la Mama

Zutaten:
250 g Margarine
250 g Zucker
6 Eier
1 Vanilleschote
Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
2 EL Rum oder Aroma
1 Prise Salz
500 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
1/4 l Milch
100 g gehackte Mandeln

Zubereitung:
Die Eier trennen. Das Eiweiß schaumig schlagen und beiseite stellen. Die Margarine mit dem Zucker und den Eigelb schaumig rühren. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und mit der Zitronenschale, Rum und der Prise Salz zum Teig geben. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und sieben. Abwechselnd mit der Milch zu dem Teig geben und zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiß und die gehackten Mandeln vorsichtig unterheben und in eine Guglhupfform geben. Bei 175 °C ca. 60-70 min. backen. Oder ihr macht viele kleine Guglhupfs, wie ich, dann reduziert sich die Backzeit auf ca. 20-30 min. Die Stichprobe nicht vergessen.

S´mores Cupcakes aus dem DAYlicious-Buch

Smores_Cupcakes3

Smores_Cupcakes2

Ihr Zuckerschnuten,

heute möchte ich euch einen „klitzekleinen“ Einblick in das zauberhafte DAYlicious-Buch zeigen. Mit einem umwerfenden Rezept von der lieben Dani und Ihrem Blog Einklitzeklein(es)Blog. In diesem Rezept sind alle meine Lieblingszutaten vereint – Kekse und gaaaaanz viel Schokolade. Aber auch die Rezepte der anderen 5 Mädels sind traumhaft.

DAYLICIOUS_Buch

Ich könnte vorne bei Rike und ihrem Lykkeligen guten Morgen beginnen und mich bis zu den klitzekleinen Mitternachtssünden von Dani durchfuttern. Zum Mittag setze ich mich dann bei LaPetiteCuisine an den Tisch und löffle eine Guacamole-Suppe, danach geht es zu Jessi auf eine Törtchenzeit mit einem Death-by-Chocolate-Törtchen. Den Mädelsabend verbringen wir dann bei LizandJewels und einem feinen Himbeereis mit Minze. Mann o mann, ich bin ganz verzückt von diesem wunderbaren Buch.

DAYLICIOUS

Das fängt schon beim Umschlag an. Ich bin ja total empfänglich für hübsch gestaltete Kochbücher. Und ich muß euch sagen, dieses Buch gehört definitiv dazu. So liebevoll gestaltet und mit WasserimMundzusammenlaufenden Fotos gehört das DAYlicious-Buch zu meinen aktuellen Highlights im Bücherregal.

DAYLICIOUS_Toertchenzeit
Und bevor ich noch vor lauter Freude darüber umfalle, zeige ich euch jetzt mal ganz schnell das Rezept der S´mores Cupcakes und versinke in dem schokoladigsten aller Schokomuffins.

Habt einen zuckersüßen Tag

Jenni

Smores_Cupcakes

Zutaten für 12 Stück:
Cupcakes
95 g Mehl
150 g Zucker
30 g Kakaopulver
3/4 TL Backpulver
3/4 TL Natron
3/4 TL Speisestärke
1/2 TL Salz
1 TL Zitronensaft
75 g Sahne
60 ml warmer Espresso
45 ml Rapsöl
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt

Boden
25 g Butter
130 g Vollkornbutterkekse
1 EL Zucker

Schokoglasur
110 g Zartbitter-Schokolade
60 g Butter
1 TL heller Sirup

Frosting
3 Eier
150 g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt

TIPP: Da ich keinen Vanilleextrakt zu Hause hatte, habe ich ihn durch das Mark 1/2 Vanilleschote ersetzt.

Zubereitung:
Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Muffinform mit Papierbackförmchen bestücken. Für den Boden die Butter zerlassen und abkühlen lassen. Die Kekse im Mixer zerkleinern und mit der abgekühlten Butter und dem Zucker vermengen. In die Papierförmchen geben und mit dem Boden eines Glases festdrücken. Die Keksböden 10 min. im Ofen backen und abkühlen lassen. Für die Cupcakes die Temperatur des Backofen auf 175 °C erhöhen. Mehl, Zucker, Kakaopulver, Backpulver, Natron, Stärke und Salz vermengen. Die Zitrone auspressen und 1 TL Zitronensaft mit Sahne, Espresso, Öl, Ei und Vanilleextrakt miteinander verquirlen. Die flüssigen Zutaten auf die trockenen Zutaten gießen und 2 min. mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen in die Muffinförmchen gießen und zu 2/3 füllen. 20 min. backen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen. Die Schokolade grob hacken und mit der Butter und dem Sirup bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und zum Abkühlen beiseitestellen. Gelegentlich umrühren. Die lauwarme Glasur mit einem Löffel auf den Cupcakes verteilen. Diese dann für 15 min. in den Kühlschrank stellen. Für das Frosting die Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Zucker in eine Edelstahlschüssel geben und im Wasserbad aufschlagen. Die Schüssel sollte das Wasser nicht berühren, damit das Eiweiß nicht gerinnt. Die Masse niemals über 60-65 °C erhitzen. Die Eiweißmischung mit dem Schneebesen schlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Das lässt sich feststellen, indem man die Masse zwischen zwei Fingern zerreibt und keine Zuckerkristalle mehr zu spüren sind. Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, Vanilleextrakt dazugeben und das Frosting mit dem Handmixer schlagen, bis es feste Spitzen bildet und vollständig abgekühlt ist. Das Frosting auf den Cupcakes verteilen und dieses kurz mit einem Gasbrenner flambieren. Einen Keks zerbröseln über die Cupcakes streuen. Zum Schluß noch 1/4 Keks und ein Stück Schokolade in die Baiserhaube stecken.

Smores_Cupcake

California Cheesecake mit dreierlei Topping

Himbeer_Cheesecake

Ihr Zuckerschnuten,

an was denkt ihr, wenn ihr Kalifornien hört? Sonne, Strand, Meer, Hollywood, heiße Typen am Venice Beach? Ich verrate euch, an was ich zuerst denke. Ich denke an Cheesecake! Um genauer zu sein, an einen California Cheesecake. Zu Käsekuchen habe ich eine ganz besondere Beziehung, ich esse ihn nicht nur für mein Leben gern, er hat mir dieses Jahr auch zu einem Eintrag in dem bald erscheinenden Otto-Kochbuch verholfen. Seht mal hier. Das Rezept zu diesem weltbesten New York Cheesecake habe ich euch ja letztens schon verraten. Und heute nehme ich euch mit, es geht 3.000 Meilen weiter südlich – nach Kalifornien. Auf in eine neue Runde „Kuchenschlacht„, von der lieben Clara von tastesheriff. Und deshalb wird dieser Tag ab sofort mein offizieller „Käsekuchen-Tag“.

Ihr Cheesecake-Bäcker und Käsekuchen-Fans, habt eine schöne Woche

Eure Jenni

Blueberry_Cheesecake

Zutaten:
100 g Butter
200 g Zwieback oder Kekse
1 Prise Zimt
2 Pkt. Vanillezucker
4 Eier
150 g Zucker
800 g Doppelrahm-Frischkäse (hier kann man auch gut 50% durch Joghurt ersetzen)
Zitronenschale einer halben Zitrone
2 EL Zitronensaft
200 g Crème Fraîche
200 g Früchte (Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren bspw.)

Zubereitung:
Die Butter zerlassen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kekse oder das Zwieback grob zerbröseln. In einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz fein zerbröseln. Die Butter mit den Bröseln sowie 1 Prise Zimt und 1 Pkt. Vanillezucker vermengen. Als Boden in die ungefettete Springform (oder die Muffinform) geben.

Den Backofen auf 150° C vorheizen (bei Umluft 140° C ohne Vorheizen). Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Den Frischkäse dazugeben und unterrühren. Die Zitronenschale und 2 EL Zitronensaft hinzugeben und auf den Keks-Boden der Springform füllen. Auf der mittleren Schiene im Backofen  ca. 1 Std. backen (bei einer Muffinform verringert sich die Backzeit auf ca. 30 min.).

Crème Fraîche mit 1 Pkt. Vanillezucker vermengen und auf den Käsekuchen streichen. Erneut 10 min. backen und auskühlen lassen.

Nun das Obst pürieren und über den Kuchen gießen. Mit frischen Blaubeeren oder Himbeeren dekorieren.

Als weiteres Topping kann ich euch auch eine superleckere Toffee-Soße empfehlen. Dazu lasst ihr 120 g Zucker in einem Topf karamellisieren. Gebt 200 g Schlagsahne, 35 g Butter sowie 1/2 TL Meersalz hinzu und rührt die Masse solange, auf niedriger Stufe (leicht köcheln) bis eine dickflüssige Soße entsteht. Achtung, nicht zulange köcheln lassen, die Masse dickt noch etwas nach. Auskühlen lassen und falls zum Schluß doch noch etwas übrig bleibt, hält sich die Soße ca. 2 Wochen im Kühlschrank.

Toffee_Cheesecake

Dreierlei_Cake_Topping

Himbeer_Cheesecakes

Cheesecake_TrioCalifornia_Cheesecake

Stachelbeer Tarte Tartin

© monsieurmuffin.wordpress.com

Zutaten:
160 g Mehl
85 g kalte Butter
75 g Marzipanrohmasse
1 Eigelb
1 TL Zucker
1 Prise Salz
1 Prise gemahlener Kardamon
Mehl zum Ausrollen
2-3 EL brauner Zucker
450-500 g Stachelbeeren
4 EL Haselnüsse
ca. 150 g Schlagsahne
Puderzucker

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel sieben, das Marzipan mit einer Reibe grob hineinraspeln und die Butter in kleinen Stücken hinzufügen. Das Eigelb mit 2-3 EL Wasser verquirlen und zu den restlichen Zutaten geben. Zucker, Salz und den Kardamon hinzugeben und alles mit einem Knethaken des Mixers zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig abdecken und in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit den Grill des Ofens vorheizen. Eine Tarteform fetten und den braunen Zucker gleichmäßig hineinstreuen. Im vorgeheizten Ofen karamellisieren (dies müsste auch mit einem Küchenbrenner funktionieren). Form aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Nun die Stachelbeeren waschen und die Stil- und Blütenansätzen abschneiden. (Ihr könnt auch Stachelbeeren aus dem Glas verwenden, diese vorher gut abtropfen lassen.) Die Stachelbeeren mit den Haselnüssen dicht an dicht in die Tarteform geben.
Den Ofen auf 200 Grad/Umluft 180 Grad vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche, etwas größer als die Tarteform, ausrollen. Nun die Teigplatte auf die Stachelbeeren legen und den Rand zwischen die Tarteform und die Früchte drücken. Dies geht am besten mit einem Messer.
Die Tarte ca. 15-20 min. goldbraun backen. Wenn der Teig sich zu hoch wölbt, ggf. etwas mit einer Gabel einstechen. Kurz auskühlen lassen und auf ein Kuchengitter stürzen und ganz auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen. Sahne in die Mitte geben und mit gehackten Haselnüssen garnieren. Zum Schluß den Rand mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Inspiriert von einem Rezept aus der Brigitte.

Eierlikör-Nuss-Sahne-Schoko-Torte

© monsieurmuffin

© monsieurmuffin

Zutaten:
180 g gemischte Nüsse (bspw. Haselnüsse, Mandeln, Cashewkerne)
120 g Zartbitter-Schokolade
6 Eiweiß
100 g Zucker
1/2 P. Vanillinzucker
Einen Schuß Amaretto
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1 Becher Sahne
Eierlikör

Zubereitung:
Die Nüsse in einem Mixer oder einer Kaffeemühle mahlen. Die Schokolade in grobe Stücke hacken und ein paar Raspeln für die Dekoration zur Seite legen.

Eiweiß mit 100 g Zucker und dem Vanillinzucker zusammen ca. 3 Minuten steif schlagen.
Einen Schuss Amaretto hinzugeben und das Backpulver, die Nüsse und die Schokolade zugeben und kurz unterrühren.

Den Teig in eine gefettete Springform füllen und bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen. Ihr könnt den Teig auch in Muffin-Förmchen füllen, dann verringert sich die Backzeit auf ca. 15-20 min.

Nach dem Auskühlen den Kuchen mit Sahne bestreichen. Anschließend den Rand mit gerapelter Schokolade bestreuen und mit Eierlikör beträufeln.

© monsieurmuffin

© monsieurmuffin

© monsieurmuffin

© monsieurmuffin

© monsieurmuffin

© monsieurmuffin

Franzbrötchen im Zimtschneckenmantel

© monsieurmuffin.wordpress.com

© monsieurmuffin.wordpress.com

Ihr Zuckerschnuten,

alle schwärmen immer so von den Hamburger Franzbrötchen. Ich muß gestehen, ich habe noch nie eines gegessen. Das holen wir heute nach und ich wage mich gleich beim ersten Mal an selbstgebackene Franzbrötchen. Naja, ein paar Zimtschnecken wollten auch mit aufs Foto und haben sich mit aufs Blech geschmuggelt. Angeregt von der lieben Clara von tastesheriff, reihe ich mich in die Schar der Zimtschnecken- und Franzbrötchenbäcker diesen Sonntag ein und freue mich auf die nächste Runde „Ich backs mir…„. Und was soll ich sagen, ihr Franzbrötchen – ich bin euch verfallen… Euch nordische Köstlichkeit hole ich mir jetzt öfters ins Haus. 🙂

Einen zuckersüßen Sonntag und allen Mit-Zimt-Bäcker-Bloggern, lasst euch die Schnecken schmecken.

eure Jenni

© monsieurmuffin.wordpress.com

© monsieurmuffin.wordpress.com

Zutaten für ca. 20 Stück:
75 g weiche Butter
250 ml warme Milch
1 Würfel Hefe
40 g Zucker
1/4 TL Salz
1 Prise Kardamon
500 g Mehl

150 g kalte Butter
100 g Zucker
1 EL Zimt

Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. In diese die Hefe hineinbröckeln und vorsichtig die warme Milch hinzugeben. Die Hefe mit der Milch mit einer Gabel grob zu einem Vorteig vermengen. Nun Zucker, Salz, Kardamon und die weiche Butter in die Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig mit Mehl bestäuben und an einem warmen Ort zugedeckt ca. 20 min. gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 30×25 cm ausrollen. Die kalte Butter in Scheiben schneiden und auf eine Hälfte des Teiges legen. Nun die andere Hälfte darüberlegen, die Kanten andrücken und unter den Teig schlagen.

Den Teig nochmals auf 50×30 cm ausrollen. Von der kurzen Seite ein Drittel des Teiges zur Mitte einschlagen und das letzte Drittel darüberlegen, es sollten 3 Teigschichten übereinanderliegen. 15 min. kalt stellen.

Den Teig auf 80×40 cm ausrollen und mit etwas Wasser bestreichen. Nun den Zucker mit Zimt vermengen und die Mischung auf die Teigplatte streuen. Von der langen Seite her aufrollen und in 2 cm breite Stücke schneiden (Nahtstelle unten).

ZimtschneckZimtschneck1

Mit einem Kochlöffelstiel in der Mitte der Teiglinge, parallel zur Schnittfläche, bis zum Boden eindrücken. Die Franzbrötchen auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche im Abstand von 5 cm legen und zugedeckt nochmal 20 min. gehen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 175 Grad/Umluft 160 Grad) vorheizen. Die Bleche nacheinander ca. 15 min. auf der vorletzten Schiene des Ofens backen.

© monsieurmuffin.wordpress.com

© monsieurmuffin.wordpress.com

Inspiriert von einem ähnlichen Rezept von Essen und Trinken.

New York Cheesecake

Zutaten:

etwas + 75 g Butter
150 g Haferkekse
75 g Zwieback
Salz
Zimt
175 g Sahne
900 g Doppelrahmfrisch­käse (Zimmertemperatur)
300 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
3 Eier
400g Himbeeren
30 g + 1 gestr. TL
Speisestärke

Zubereitung:

Backofen vorheizen (E-Herd 170°C/Umluft 145°C), Springform fetten. Für den Boden Kekse und Zwieback in einen großen Gefrierbeutel geben, verschließen, mit einer Teigrolle darüberrollen, bis alles fein zerbröselt ist. 75g Butter schmelzen. Mit ½ TL Salz, 1 Prise Zimt und Zwieback-Keks-Bröseln mischen. In die Form geben und zu einem Boden andrücken. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten backen.

Ca. ¼ Frischkäse, 100g Zucker und 30 g Speisestärke auf niedriger Stufe ca. 3 Minuten verrühren. Dann übrigen Frischkäse unterrühren. Auf höchster Stufe 200 g Zucker, 1 Pkt. Vanillezucker einrühren. 3 Eier einzeln unterrühren. Sahne unterrühren und dabei nur solange rühren, bis alle Zutaten gerade eben vermischt sind. Springform mit Alufolie verkleiden. Die Käsecreme vorsichtig auf den Boden verteilen.

Springform in eine mit heißem Wasser gefüllte ofenfeste Form stellen, so dass die Springform ca. 2,5 cm im heißen Wasser steht. Bei gleicher Temperatur ca. 1 Stunde backen, bis die Creme bei leichtem Rütteln an der Form kaum noch wackelt. Herausnehmen und Alufolie entfernen. 1 Stunde abkühlen lassen. Dann mit Frischhaltefolie bedeckt ca. 4 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Kuchen aus der Form lösen. Für den Fruchtspiegel 300g Himbeeren pürieren, durch ein feines Sieb streichen und aufkochen. Stärke mit 2 EL kaltem Wasser glatt rühren und in das Fruchtpürree rühren. Ca. 1 Minute unter Rühren köcheln. Abkühlen lassen und vorsichtig auf den Käsekuchen verstreichen. Restliche Himbeeren darauf verteilen.

Mein Tipp:

Zwei Bahnen Alufolie über Kreuz auf der Arbeitsfläche auslegen, Springform in die Mitte stellen. Alufolie an der Außenwand der Springform hochziehen,am oberen Rand umschlagen, andrücken und die Form
so abdichten.

Inspiriert und neu interpretiert von 2 unterschiedlichen und abgewandelten Cheesecake-Rezepten aus der Lecker Bakery Serie.

Baumkuchen

© monsieurmuffin.wordpress.com

© monsieurmuffin.wordpress.com

Zutaten für 16 Stücke oder 6-7 kleine Baumkuchen:
375 g Butter
9 Eier
350 g Zucker
1/2 Vanilleschote
4 EL Rum
150 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
225 g Mehl
200 g Aprikosenmarmelade (ohne Stücke oder Gelee)
300 g Zartbitter-Konfitüre
20 g Palmin
Backpapier

Zubereitung:
Die Vanilleschote halbieren und das Vanillemark herauskratzen. 6 Eier trennen. Die Butter schaumig rühren, nach und nach den Zucker sowie 3 ganze Eier und 6 Eigelb mit 4 EL Rum und dem Vanillemark hinzufügen. Schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und unterrühren. Die 6 Eiweiß steif schlagen und vorsichtig mit einem Kochlöffel unter den Teig heben.
Den Backofen auf Grillfunktion/Oberhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Nun pro Backgang 2 Esslöffel Teig in die Form geben und glatt streichen. Ca. 2-6 min. goldbraun backen (dies hängt vom Backofen ab, meiner benötigt etwas länger). Dies so oft wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
Den Kuchen aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und mit einem Messer den Rand von der Springform lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wer lieber kleine Baumkuchen machen möchte, stanzt an dieser Stelle mit einem Dessertring oder einem Wasserglas ca. 6 Kreise aus.
In der Zwischenzeit die Marmelade erwärmen. Den Kuchen damit bestreichen und ca. 30 min. trocknen lassen.
Nun die Schokolade mit dem Palmin in einem Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen und über den Kuchen streichen. Auskühlen lassen und genießen!

Inspiriert und weiterentwickelt von einem ähnlichen Rezept von lecker.de